Trading als nebenberufliche Tätigkeit?

16. Nov 2017 | 0 Kommentare

Das typische Bild vom traditionellen Trader, der den ganzen Tag im Börsensaal steht oder vor den Charts sitzt ist fälschlicherweise noch immer bei den meisten Menschen implementiert jedoch sind diese Zeiten lange vorbei.

Heutzutage bedarf es nichts weiter als einen Computer/Laptop und eine Internetverbindung um in den globalen Finanzmärkten mitzuwirken, vollkommen ortsunabhängig.

Niemand muss 20 Stunden pro Tag vor den Charts sitzen und dabei 50-60 Trades platzieren, die Anzahl der „Chartstunden“ und Trades zu erhöhen bedeutet nicht damit auch gleichzeitig seine Gewinne zu maximieren. Mit einem statistisch funktionierenden Tradingprozess können auch wenige Chartstunden dabei helfen Profite nach oben zu skalieren.

Die Antwort auf unsere Eröffnungsfrage ist also: JA, der nebenberufliche Handel an den Finanzmärkten ist möglich. Natürlich gibt es einige Punkte die man beachten sollte:

  • in welchem Markt möchte in Handeln? (Aktien, Devisen, Rohstoffe…)
  • zu welchen Zeiten ist es am sinnvollsten in dem von mir gewählten Markt zu handeln
  • welche Zeit plane ich ein für mein Tradingvorhaben
  • welche Strategie werde ich nutzen

Eine der am meisten benutzen Strategien bei „Teilzeit-Tradern“ ist das so genannte „Swing-Trading“, bei dieser Strategie dauert es in der Regel mehrere Tage bis unser Trade in den TakeProfit oder den Stop läuft. Das bedeutet für uns natürlich wir müssen nicht die ganze Zeit davorsitzen und abwarten, sondern können diesen Trade ganz entspannt laufen lassen und haben somit einen eher kleinen Zeitaufwand nach der Tradeeröffnung. Bei dieser Methode liegt die meiste Arbeit in der Planung der Trades, welche aber auch an Wochenenden gemacht werden kann wenn die Märkte so oder so geschlossen sind und wir so unser Zeitmanagement parallel zum Beruf weiterhin optimieren.

In Teilzeit zu Handeln spart auch eine Menge Stress, denn wir sind durch unseren Hauptjob finanziell abgesichert und nicht abhängig von konstanten Tradinggewinnen, somit nehmen wir gleich von Beginn an eine Menge Druck von uns selber und können freier sowie emotionsloser den Handel bestreiten.

Abschließend bleibt zu sagen, dass nebenberufliches Traden definitiv möglich ist und es extrem viele Vorteile mit sich bringt wenn man eine saubere Planung und Ausführung seiner Handelsaktivitäten ernst nimmt.

Kuvera Global